Umweltministerin Uli Höfken auf Sommertour in der Südpfalz

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung für das Projekt „EFA-Effiziente Förderung der Artenvielfalt in ackerbaulich genutzten Landschaften“ hat Uli Höfken die Südpfalz besucht. Bei diesem Projekt, an dem zahlreiche Projektpartner beteiligt sind (Umweltverbände, Wirtschaftsverbände, Industrie, Landwirtschaft, Behörden…) geht es darum, Maßnahmen zur Stärkung der Biodiversität in der Landwirtschaft zu entwickeln, untersuchen und evaluieren. Wir Grüne vom Ortsverband Herxheim waren auch dabei, um uns ein Bild über diese Maßnahmen zu machen. In erster Linie wurden dabei über die „Blühstreifen“, die derzeit von vielen Landwirten gesät werden, gesprochen.

Erste Erfolge sieht man, aber wir denken: der Natur einfach wieder mehr Raum geben und zulassen, dass sich überall zum Beispiel wieder Feldraine entwickeln können – das wäre eine deutlich günstigere und effizientere Alternative für mehr Biodiversität. Denn die Natur regelt selbst am besten, wo was gut gedeiht, wenn man sie lässt. Da braucht es keine wissenschaftlich evaluierten Saatmischungen, keine High-Tech-Ackergeräte und sicherlich deutlich weniger „Pflege“ durch den Menschen bei gleichem (oder mehr?) Erfolg.

Wer gerne mehr über das Projekt EFA erfahren möchte, kann sich hier aus erster Hand informieren: http://www.efa-suedpfalz.de/index.php

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