PressemitteilungBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Südpfalz(Kreisverbände Germersheim, Landau, Südliche Weinstraße) 22. Januar 202622. Januar 2026 Grüne Südpfalz starten geschlossen in den Wahlkampf Volles Haus beim Neujahrsempfang in Kandel – Vier Direktkandidierende stellengemeinsame Schwerpunkte vor. Kandel, 18. Januar 2026 – Mit einem gut besuchten Neujahrsempfang in Kandel startetendie GRÜNEN Südpfalz in das Landtagswahljahr 2026. Rund 100 Gäste füllten den Kultursaalder Stadthalle, als die vier Direktkandidatinnen und -kandidaten aus der Region gemeinsamden Auftakt für den Wahlkampf setzten. Im Mittelpunkt standen soziale Gerechtigkeit, eineverlässliche Mobilität im ländlichen Raum und Verantwortung für kommende Generationen. Rückenwind aus Berlin und breites demokratisches BündnisUnterstützung erhielt das grüne Quartett von Misbah Khan, stellvertretendeFraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Sie ordnete den Wahlkampf in denbundespolitischen Kontext ein und lobte die Geschlossenheit der Südpfälzer Grünen alspositives Gegenbeispiel zu fehlenden Impulsen auf Bundesebene. Heidbreder: Politik für die EnkelgenerationDie Landtagsabgeordnete und Gastgeberin Dr. Lea Heidbreder (Wahlkreis 50, Landau) zog inihrer Rede eine Bilanz aus 15 Jahren grüner Regierungsarbeit in Rheinland-Pfalz. Sie stelltedie Gestaltungskraft des Landes klar dem politischen Stillstand auf Bundesebenegegenüber:„Rheinland-Pfalz ist heute ein Land, das beim Klimaschutz nicht nur Ziele formuliert, sondernkonkrete Fortschritte erzielt. Zwei Drittel des Stroms stammen in Rheinland-Pfalz inzwischen auserneuerbaren Energien, damit liegen wir über den Bundesdurchschnitt.“ Vier Köpfe, ein Ziel: Das Team für die SüdpfalzIn der anschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Marc-André Pantea, wurdedeutlich, dass die Grünen in der Südpfalz mit einem breit aufgestellten Team antreten.Unterschiedliche thematische Schwerpunkte verbinden sich zu einem gemeinsamenAnspruch: Politik nah an den Menschen in Stadt und Land. Sarah Bolz (Wahlkreis 51, Germersheim) setzte einen klaren sozialpolitischen Akzent.Chancengerechtigkeit sei für sie keine abstrakte Forderung, sondern eine persönlicheMotivation:„Ich möchte eine Stimme sein für alle, die keine reichen Eltern haben, aber trotzdem jeden Tagkämpfen.“Zugleich wandte sie sich gegen Versuche, Generationen gegeneinander auszuspielen:„Ich stehe für ein generationenübergreifendes Miteinander.“ Britta Horn (Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße) stellte die Perspektiven des ländlichenRaums in den Mittelpunkt und warb für eine Mobilitätswende, die auch außerhalb derStädte funktioniert:„Unsere Dörfer sind Orte der Zukunft, nicht des Stillstands. Daher setze ich mich dafür ein, dassunsere Dörfer und Städte lebenswerter, effizienter, technologisch fortschrittlicher, ökologischerund sozial inklusiver werden“ Dr. Thomas Krämer (Wahlkreis 52, Wörth) betonte die Bedeutung einer starken regionalenWirtschaft als Partnerin des Klimaschutzes und unterstrich gleichzeitig den Erhalt derOrtskerne:„Klimaschutz und eine starke Wirtschaft in der Südpfalz gehören zusammen. Gleichzeitig geht esdarum, Ortskerne und die ländliche Infrastruktur zu stärken.“ Die regionale Verankerung der Grünen zeigte sich auch in der Gästeliste des Empfangs.Neben Vertretern anderer demokratischer Parteien waren auch Verbände u.a. NABU, ADFCund Verkehrswende Südpfalz anwesend. Heidbreder wertete dies als wichtiges Signal:„Wir kommen nur gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und einem fairen demokratischenWettstreit voran.“Musikalisch begleitet von der Band miri in The Green, endete der Empfang mit einer klarenBotschaft: Die Grünen der Südpfalz gehen geschlossen und motiviert in den Wahlkampf.