PressemitteilungBÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Südpfalz(Kreisverbände Germersheim, Landau, Südliche Weinstraße)

Grüne Südpfalz starten geschlossen in den Wahlkampf

Volles Haus beim Neujahrsempfang in Kandel – Vier Direktkandidierende stellen
gemeinsame Schwerpunkte vor.

Kandel, 18. Januar 2026 – Mit einem gut besuchten Neujahrsempfang in Kandel starteten
die GRÜNEN Südpfalz in das Landtagswahljahr 2026. Rund 100 Gäste füllten den Kultursaal
der Stadthalle, als die vier Direktkandidatinnen und -kandidaten aus der Region gemeinsam
den Auftakt für den Wahlkampf setzten. Im Mittelpunkt standen soziale Gerechtigkeit, eine
verlässliche Mobilität im ländlichen Raum und Verantwortung für kommende Generationen.

Rückenwind aus Berlin und breites demokratisches Bündnis
Unterstützung erhielt das grüne Quartett von Misbah Khan, stellvertretende
Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Sie ordnete den Wahlkampf in den
bundespolitischen Kontext ein und lobte die Geschlossenheit der Südpfälzer Grünen als
positives Gegenbeispiel zu fehlenden Impulsen auf Bundesebene.

Heidbreder: Politik für die Enkelgeneration
Die Landtagsabgeordnete und Gastgeberin Dr. Lea Heidbreder (Wahlkreis 50, Landau) zog in
ihrer Rede eine Bilanz aus 15 Jahren grüner Regierungsarbeit in Rheinland-Pfalz. Sie stellte
die Gestaltungskraft des Landes klar dem politischen Stillstand auf Bundesebene
gegenüber:
„Rheinland-Pfalz ist heute ein Land, das beim Klimaschutz nicht nur Ziele formuliert, sondern
konkrete Fortschritte erzielt. Zwei Drittel des Stroms stammen in Rheinland-Pfalz inzwischen aus
erneuerbaren Energien, damit liegen wir über den Bundesdurchschnitt.“

Vier Köpfe, ein Ziel: Das Team für die Südpfalz
In der anschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Marc-André Pantea, wurde
deutlich, dass die Grünen in der Südpfalz mit einem breit aufgestellten Team antreten.
Unterschiedliche thematische Schwerpunkte verbinden sich zu einem gemeinsamen
Anspruch: Politik nah an den Menschen in Stadt und Land.

Sarah Bolz (Wahlkreis 51, Germersheim) setzte einen klaren sozialpolitischen Akzent.
Chancengerechtigkeit sei für sie keine abstrakte Forderung, sondern eine persönliche
Motivation:
„Ich möchte eine Stimme sein für alle, die keine reichen Eltern haben, aber trotzdem jeden Tag
kämpfen.“

Zugleich wandte sie sich gegen Versuche, Generationen gegeneinander auszuspielen:
„Ich stehe für ein generationenübergreifendes Miteinander.“

Britta Horn (Wahlkreis 49, Südliche Weinstraße) stellte die Perspektiven des ländlichen
Raums in den Mittelpunkt und warb für eine Mobilitätswende, die auch außerhalb der
Städte funktioniert:
„Unsere Dörfer sind Orte der Zukunft, nicht des Stillstands. Daher setze ich mich dafür ein, dass
unsere Dörfer und Städte lebenswerter, effizienter, technologisch fortschrittlicher, ökologischer
und sozial inklusiver werden“

Dr. Thomas Krämer (Wahlkreis 52, Wörth) betonte die Bedeutung einer starken regionalen
Wirtschaft als Partnerin des Klimaschutzes und unterstrich gleichzeitig den Erhalt der
Ortskerne:
„Klimaschutz und eine starke Wirtschaft in der Südpfalz gehören zusammen. Gleichzeitig geht es
darum, Ortskerne und die ländliche Infrastruktur zu stärken.“

Die regionale Verankerung der Grünen zeigte sich auch in der Gästeliste des Empfangs.
Neben Vertretern anderer demokratischer Parteien waren auch Verbände u.a. NABU, ADFC
und Verkehrswende Südpfalz anwesend. Heidbreder wertete dies als wichtiges Signal:
„Wir kommen nur gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und einem fairen demokratischen
Wettstreit voran.“

Musikalisch begleitet von der Band miri in The Green, endete der Empfang mit einer klaren
Botschaft: Die Grünen der Südpfalz gehen geschlossen und motiviert in den Wahlkampf.